| |
Abkürzungsverzeichnis (p. ix) |
| |
1. „Katholische Dunkelräume“ – Denkanstöße für eine historiographische Aufarbeitung. Eine Einleitung (p. xi) Birgit Aschmann |
| |
Teil I Der Kontext: Aufmerksamkeitskonjunkturen in Öffentlichkeit und Kirche |
| |
2. Missbrauch. Die Geschichte eines internationalen Skandals (p. 3) Wilhelm Damberg |
| |
3. Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche als Skandal, Oder: Wie und warum sich die Grenzen des Sagbaren verschieben (p. 23) Thomas Großbölting |
| |
4. Wandel durch Bruch? Mentalitätengeschichtliche Betrachtungen zum Missbrauch in der katholischen Kirche (p. 43) Hans Zollner SJ |
| |
Teil II Missbrauch in Gesellschaft und Kirche. Bedingungsfaktoren im Bereich von Justiz, Pädagogik und Psychologie |
| |
5. Blinde Justitia? Die Entdeckung des Missbrauchs in der Rechtspraxis (p. 65) Frauke Rostalski |
| |
6. Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen: Entwicklungen im kanonischen Recht zwischen 1983 und 2020 (p. 77) Myriam Wijlens |
| |
7. Pädagogik als Gefahrenzone. Vertrauen, Verletzbarkeit und Verantwortung als Erkenntniskategorien für Aufarbeitung sexueller Gewalt in pädagogischen Kontexten (p. 96) Sabine Andresen, Andrea Pohling, Nina Schaumann |
| |
8. Missbrauch an katholischen Schulen (p. 116) Peter Beer |
| |
9. Veränderungen der medizinischen Wahrnehmung und des Umgangs mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder (p. 130) Jörg M. Fegert |
| |
Teil III Clios Kompetenz. Die Geschichtswissenschaft und die Aufarbeitung des Missbrauchs |
| |
10. Zwischen der Bagatellisierung sexueller Gewalt und drakonischen Strafen – Zum Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch im Nationalsozialismus (p. 155) Dagmar Lieske |
| |
11. Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensleute und Priester in der NS-Zeit. Eine Relektüre nach 50 Jahren (p. 170) Hans Günter Hockerts |
| |
12. Vertuschung, Verantwortung, Wiederverwendung? Weshalb sich einfache Antworten verbieten. Ein Beispiel aus dem Erzbistum Freiburg (1924–1936) (p. 185) Dominik Burkard |
| |
13. „Können wir es verantworten, ihn frei herumgehen zu lassen?“ Sexuelle Gewalt eines Klerikers im Feld von Theologie, Psychiatrie und Justiz (1950er–1970er Jahre) (p. 208) Christine Hartig |
| |
14. Intransparenz, Mitbrüderlichkeit, mangelnde Konsequenz – Umgang mit einem pädophilen Priester im Bistum Münster (1958–2007) (p. 229) Bernhard Frings |
| |
15. Die Last der Geschichte. Was können geschichtswissenschaftliche Forschungen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen in der katholischen Kirche beitragen? (p. 250) Klaus Große Kracht |
| |
Autorinnen und Autoren (p. 266) |